Elf Std. hinter Euch konnte ich mir morgens schon die Feuerwerke diverser Großstädte, z.B. Dubai auf CNN ansehen.
Die Cookinseln sind eine der letzten, die ins neue Jahr rutschen. Der 31. war sehr heiß und drückend, versprach aber demnach auch eine „laue“ Nacht.
Wie schon angemerkt, hatte ich durch Sonja die Möglichkeit den Sylvesterabend auf der Privatinsel Akitua im Resort zu verbringen.

Wir haben uns erst einmal eine Flasche Prosecco bestellt, um auf den Abend anzustoßen. Dann ging es direkt ans sehr schön angerichtete Buffet. Im Vorfeld hat einer von Euch zu mir gesagt: „Du musst alles mögliche in Deinen kleinen Körper reinstopfen!“🤣 Das habe ich dann auch gemacht.
Auch dieses Mal hat Sonja am Essen rumgemoppert aber ich musste ihr diesmal leider Recht geben. Vieles hat leider eher fad geschmeckt und das völlig blutige (wenn auch zarte) Roastbeef musste man sich am Grill daneben nachbraten lassen. Das war wirklich etwas schade (vor allem weil höherpreisig) aber dann haut man sich eben selber die Sauce béarnaise vom Fleisch auf den Kartoffelgratin. Die Desserts waren aber sehr gut.

Wir haben uns jedenfalls köstlich amüsiert, der Band gelauscht, den Sonnenuntergang und die schöne Deko bewundert und mit der Hula-Tanzgruppe mitgewippt. Hilfe, ich musste auf die Tanzfläche, weil eine der Tänzerinnen mich von den Reef-Kids kannte, und sie mich dann mit einigen anderen Gästen auf die Bühne geschleppt hat. War sehr lustig aber das mit dem kontrollierten schnellen Hüftschwung üben wir dann nochmal. 😅😅

Um so erstaunter war ich dann, als um 21:30 Uhr nach der Show plötzlich Aufbruch-, bzw. Lokalschluss-Stimmung herrschte. Dabei hatte ich auf eine Art Sylvesterfeier gehofft mit Countdown und anstoßen und so. Nichts!

Wir sind dann also wieder nach Aitutaki übergesetzt und ich bin von Sonja aus etwas perplex und gut gesättigt nach Hause geradelt.
Dort nahm mich Mama Mareiti in der Küche in Empfang, um den Hals das Geschenk, was ich ihr (& Sonja) mit meinen etwas beschränkten Mitteln gebastelt hatte. Einige von Euch kennen das schon von meinem Vater …mit der kleinen Botschaft der 3 „G“: Gesundheit, Glück und Geld.

Dort habe ich dann erfahren, dass das nachmittags neu angereiste Pärchen für Aufregung gesorgt hatte. Erst haben sie sich auf der Terrasse mit Bier betrunken, dann angeschrien, dann wurden sie gegeneinander handgreiflich, der Typ hat geheult und schlussendlich hat die Polizei wohl noch angehalten. Sodom und Gomorra im Inselparadies. Mama Mareiti war kurz vor Rauswurf.
Wir haben aber über die Story Tränen gelacht, n Bier in der Küche getrunken und um 23 Uhr ist sie schlafen gegangen.
Da saß ich dann .. kein Countdown, kein Feuerwerk – nada. So ein skuriles Sylvester hatte ich noch nicht.😆
Ich hab dann einfach im Zimmer mit mir selber angestoßen und mit einigen von Euch noch getextet (auch, wenn ich Euch lieber gedrückt hätte). Seltsamer Rutsch aber nicht schlecht. Tiefenentspannt mit vollem Magen bin ich dann kurz nach 0:00 Uhr bei 30°C eingeschlummert, während ihr bei -7°C die Straße gefegt habt.
Frohes Neues 2026!






