So nach und nach wird mir die Zeit zu dröge auf Rangiroa.
Aber zu erst einmal möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei allen bedanken, die hier so interessiert mitlesen und die auch heute an mich gedacht haben. Freut mich sehr! 🥰
Aber zurück zu meinem derzeitigen Inselleben. Ich habe gar nicht mal viel zu berichten. Nur dass ich, während ihr bei Schneeregen, Uselswetter und Kälte Eurem Alltag (+Karneval) nachgeht, in einer ganz anderen Zeitschleife gefangen zu sein scheine.
Mehr oder weniger rund um die Uhr 30 °C, gegen 6 Uhr aufstehen, Kaffee mit Blick aufs Meer, 2-Minutengang zum Supermarkt, um noch eine Auswahl an Backwaren zu erhaschen, 2. Kaffee mit Aussicht+Frühstück, etweder noch vorher schnorcheln oder direkt danach, dann relaxen/lesen/schreiben, evtl. mal ne Stunde Mittagsschlaf, gegen 16 Uhr lässt die Hitze etwas nach, evtl. nochmal zum Supermarkt, Schnorcheln natürlich und relaxen (von was eigentlich? 😅😅) kurz nach 18 Uhr geht die Sonne unter (wichtig: und die Mücken sind weg🙃). Da gibts dann irgendwas zum Abendessen. Hin und wieder zum Abschluss noch nen Film oder Hörbuch oder unfassbaren Sternenhimmel anglotzen und gegen 21:30 Uhr fallen mir spätestens die Augen zu.
Zum Glück sind seit gestern ein paar Leute hier angekommen, so dass man mal ein, zwei Worte wechseln kann. Sonst ist es wirklich zu einsam.
Ich komme mir ein wenig so vor wie ein Akku, der jetzt zwar vollständig aufgeladen ist, der sich aber langsam wieder entlädt, obwohl/weil er noch am Strom hängt. Komisch, oder? Wo es doch paradiesisch anmutet.
Aber so ganz ohne Menschen, Erlebnisse und Hirn-Tätigkeit, das zermürbt* eben auch.
So bin ich jetzt schon einmal die 3 km zu Dieter auf einen Kaffee+Plausch spaziert, hab zu Fuß Geld am Flughafen-Bankomaten geholt, lese ein wenig zu KI-Anwendungen und Hufbearbeitung (Aber man wird so faul😅) und hab mir für heute nochmal einen Tauchgang gegönnt. 🎉🎉
Fotos unter Wasser
Ich entdecke mehr und mehr meine Freude an Unterwasserfotografie, allerdings ist es ohne das richtige Equipment extrem schwer schöne Farben abzubilden. Meine alte GoPro hat nicht mal nen Farbfilter und meine Fotos jage ich in der Regel auch nachträglich nicht durch 10 Photoshop-Filter. Außerdem bräuchte ich für eine bessere Nacharbeit einen größeren Bildschirm.
Unabhängig davon ist es aber auch etwas frustrierend, wenn man die Dinge unter Wasser klar und nah zu sehen scheint und die Aufnahmen geben das hinterher gar nicht wieder. Zusätzlich ist fast alles in Bewegung und da ist es schwerer das eine, tolle Motiv zu treffen.
Für Euch ein paar meiner Versuchsobjekte…




Geht weitaus schlechter…aber auch besser… egal.. ich habs gesehen. Ist in meinem Kopf.😇
Noch 2 Tage, dann geht es weiter zu den🐎.
*Auch meine Bikinis leiden so langsam😅. Von den 4 mitgebrachten sind bei zweien schon die Gummis langsam am Ende ihrer Lebenszeit und einer braucht dringend mal eine gute Waschmaschine. Daneben halten sich meine Flipflops noch tapfer.









