Colinton

Die ersten turbulenten Tage sind schon vorbei. Und mein Standort-Wechsel ist enorm.

Von Meeresbrise und Blick aufs blaue Meer mit Schnorcheln vor dem Frühstück bin ich jetzt in Colinton, eine Stunde von Canberra entfernt, auf einer Pferdefarm auf 900 m Höhe mit einer bewaldeten Hügelkette im Hintergrund angekommen.

Meine liebe Kollegin, mit der ich hier Hufe bearbeiten darf, hat mich abgeholt und ich konnte erstmal rumschnuppern. Ich wohne auf dem Land von Dana, der Besitzerin, habe aber bei Andrea, die auch dort lebt, Quartier bezogen. Außerdem leben auf dem Land noch meine Kollegin, mit ihrer kleinen Tochter und Max, ein älterer Australier, der auch kräftig mit anpackt. Gibt ja immer was zu tun auf so einer Farm.

Fensterblick auf weites Land, Pferdekoppeln und den Busch. Das ist schon ein Unterschied.

Alle haben mich ganz herzlich willkommen geheißen und irgendwie bin ich völlig beschäftig mir die Farm anzusehen, die Pferde und alles andere kennen zu lernen und erstmal zu starten.

So hab ich den Tag mit einem Ausritt begonnen, mir die National Gallery in Canberra angeschaut und meine ersten Huf-Trimming-Versuche unternommen.

Leider hat der Flug mit Klimaanlage Nachwirkungen, so dass ich seit gestern Abend eine fette Erkältung ausbrüte. Muss ich wohl durch.

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