Schweißtreibende Ernte

Heute Nacht hat es endlich mal ein wenig geregnet. Da warten die Einheimischen drauf. Ist jetzt Regenzeit.

Ich bin am Vormittag dann nochmal zu Sonja gefahren, um ihr etwas zur Hand zu gehen. Sie hatte gefragt, ob ich ihr noch ein paar Maracujas ernten könne, es seien nicht so viele.

Was soll ich sagen? Das ist wie ein Spiel oder eine Sucht: Nur noch eine…. und ich hab zwischen dem dichten Klettergewächs immer wieder reife Früchte durchblitzen sehen. Und noch eine, und noch eine… bis schließlich eineinhalb Körbchen voll waren. Sonja hat sich riesig gefreut und war ganz erstaunt wo die alle her kamen😁. Zumal jetzt eine ertragsarme Zeit ansteht.

Danach noch ein bisschen Kompost untergehoben, mit Kokosschalen abgedeckt und dann war gut.

Wer mich kennt, der weiß dass ich weder schnell noch viel schwitze. Aber da lief mir das Wasser die Beine runter – nein, nicht gepinkelt – und auch später im Haus tropfte mir der Schweiß vom Kinn. Es war drückend, windstill und Regen lag in der Luft.

Als Dank gab es dann einen herrlichen Obstsalat mit frischem selbst gemachten Naturjoghurt und einen leckeren Kaffee. Ein paar Maracujas und einen Granatapfel vom Baum „musste“ ich dann auch noch mitnehmen.

Dann hieß es aber für mich -ausnahmsweise mal- ab zum Strand …denn soviel Zeit hab ich da tatsächlich bisher noch gar nicht chillend verbracht, ha, ha, ha.

Ab 16 Uhr kam dann (wieder) der vermutete Regen und es schüttete ein, zwei Stunden wie aus Eimern.

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