Yarrangobilly Caves & Kosciuszko National Park

Mein Ausflug zum Kosciuszko Nationalpark hat tatsächlich geklappt und war auch sehr schön.

Allerdings kam Andrea leider krankheitsbedingt nicht mit, hat mir aber nochmal ihr Auto überlassen. Ich „musste“ also wieder fahren, was mir aber gar nicht schwer fiel.

Morgens um 7:30 Uhr hingen allerdings noch dicke Nebelschwaden in der Talsohle. Sicht knapp 50 m.

Also sind Maret und Gabi von der Wildpferdestation mit mir zusammen aufgebrochen in den Park, den Wildpferden, dem Tantangara Staudamm und den 160 km entfernten Yarrangobilly Tropfsteinhöhlen.

Blick auf den sehr leeren Stausee

U.a. dieser Damm entstand im Rahmen des Snowy Mountain Systems, eines riesigen Energiegewinnungsprojektes, welches 1949 begann und einen Meilenstein australischer Geschichte darstellt. Sowohl technisch als auch kulturell.

Tantangara Staudamm

Kritische Stimmen zweifeln allerdings am heutigen Preisleistungsverhältnis und meine beiden Pferdefrauen sind der Überzeugung, dass deswegen auch die Wildpferde abgeschossen und beseitigt werden sollen.

Nach einer langen Fahrt über rote Schotter-Sandpiste, durch atemberaubende Landschaften und einer Weite, die man auf Fotos gar nicht einfangen kann, quasi fast wie im Outback, kamen wir an den Höhlen an. Wildpferde hatten wir allerdings keine gesehen. 😪 Nur ehemals durch Buschfeuer abgebrannte Eukalyptus-Wälder, Felsen und riesige Bäume. Unterwegs wieder keine Menschenseele getroffen.

Parkplatz an den Höhlen

An den Höhlen angekommen gabs erstmal nen Kaffee + Mittagssnack und dann sind wir losmarschiert – vom riesigen Höhleneingang ab ins Dunkle. Schöne Tropfsteinformationen gab es dort zu sehen.

Auf dem Rückweg dann endlich noch zwei kleine Herden Wildpferde in freier Natur. Also alle Wünsche des Ausflugs erfüllt.

Zurück an der Station hab ich mich von Gabi und Maret verabschiedet, die mich gerne wieder sehen würden, und bin dann in der Dämmerung – Vorsicht vor Kängurus! – nach Hause gedüst.

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