Entscheidung gefallen: Sabbatical

Wie bei vielen anderen auch ist bei mir die Idee zu einem Sabbatical erst nach und nach gewachsen.

Obwohl ich recht reiselustig bin und gerne neues erlebe, kam es mir nie in den Sinn mich einfach mal für eine Zeit lang aus meinem beruflichen Alltag zu verabschieden und davon losgelöst mein Leben etwas anders zu führen.

Irgendwelche berufliche, finanzielle oder private Verpflichtungen zerren permanent an einem und scheinen Dich an Dein tägliches Leben zu binden. Natürlich hemmt das in Kombination mit den Problemen, die so ein Plan mit sich bringt und die es zuvor zu lösen gilt.

Schnell entstehen da auch schon mal (Existenz-)Ängste, wie das denn alles funktionieren soll. Je älter man wird, um so stärker ist man ‚verwurzelt‘ und um so größer werden die Bedenken.

Ich dachte mir aber dann einfach (*hier sehe ich einen lieben Kollegen schmunzeln*)

„Warum nicht? Fragen kann man ja mal.“,

und habe meine Vorgesetzte einfach in einer ruhigen Minute auf das Thema angesprochen.

Ich habe das Glück, dass mein Arbeitgeber dem Thema Sabbatical recht aufgeschlossen gegenüber ist. Dennoch will so etwas bedacht sein und ich musste mich erst noch gedulden, bis man mir eine Entscheidung mitteilte. Vorraussetzung war für mich hierbei die Möglichkeit einer „Ansparphase“, so dass auch während meiner Auszeit noch weiterhin Kranken- und Rentenversicherung abgedeckt sind und ich vermindertes Gehalt beziehe.

Nach ein paar Wochen kam dann die Zusage und ich wäre meiner Vorgesetzten am liebsten um den Hals gefallen. Aber ein Teil von mir hatte damit nicht gerechnet und so war ich einfach nur perplex und happy.

An dieser Stelle muss ich mich auch bei meiner Familie und den engsten Freunden bedanken. Diese sind zwar nicht alle ausnahmslos so begeistert von meinem Vorhaben, weil sie sich Sorgen um mich machen, aber sie unterstützen mich sehr. Das weiß ich sehr zu schätzen und ich danke Euch sehr dafür!! Denn das ist nicht selbstverständlich und es erleichtert mich Euch als Rückenstärkung zu haben.

Soweit so gut, ich musste mir also nur noch überlegen, wie ich die Zeit gestalte …

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