Shit happens und geht vorbei

Nach knapp acht Tagen Dengue-Fieber, durfte ich dann auf wackligen Beinen, mit stinkiger Wäsche bepackt und nicht mehr juckendem Restausschlag an den Beinen, das Krankenhaus verlassen. Jippiiih!

Sprachlos war ich, als eine junge Krankenschwester darauf bestand, mich in meine Unterkunft zu fahren. Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung wie ich das sonst – von einem teuren Taxi natürlich abgesehen – hätte machen sollen. Denn das Krankenhaus lag an einem Berg und meine Wanderkräfte hielten sich eher in Grenzen. Als sie dann noch extra ihren Vater anrief, um mich abholen zu lassen, war ich restlos beeindruckt ob dieser Freundlichkeit! Unfassbar!

Im Hostel „Rarotonga Backpackers“ angekommen, habe ich mit Hängen und Würgen für die mir verbleibenden sieben Nächte noch ein Bett bekommen (Öffnungszeiten der Rezeption von 9-12 Uhr??? Völliger Schwachsinn!)

Wenn jetzt noch – im Gegensatz zu den letzten Regentagen – die Sonne rauskommt, steht meiner weiteren Genesung nichts mehr im Wege. Und das ist auch gut so!

Wehmutstropfen: Ich werde mich entscheiden müssen, ob ich meine Reiseroute ändere, die nächsten Flüge storniere und weitere Dengue-Gebiete meide oder nicht. 🙁

4 Replies to “Shit happens und geht vorbei”

  1. Hallo Hasifrett,schön zu hören dass Du das Krankenhaus verlassen konntest.Nun sei nicht leichtsinnig,schone Dich,wir wünschen gute Besserung und denkenan Dich!!! Heide

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  2. Erst Ausruhen, dann gute Nachricht lesen:
    „Wird die Infektion überstanden, besteht für kurze Zeit Immunität gegen alle Serotypen und lebenslange Immunität gegen den infizierenden Stamm.“ – Wikipedia
    Alles Gute!

    1+

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