Je oller, je doller

Ich wollte es nochmal wissen und habe – trotz des Trendsportarten-Verbots ­čśë – meine alten Knochen zum ersten Mal auf ein Surfboard geschwungen.

Bevor es dazu kommen konnte, begann mein Vorhaben allerdings etwas stressig. Ich hatte am Abend zuvor ein Update auf meinem Mobilfon durchgef├╝hrt. Leider durfte ich mit Schrecken f├╝nf Minuten vor Kursbeginn feststellen, dass mein Telefon pl├Âtzlich auf ostaustralische Zeit, also eine Stunde fr├╝her, eingestellt war. Ich h├Ątte schon vor zehn Minuten dort sein sollen.

Ich also sofort da angerufen und zum Strand gespurtet. Zum Gl├╝ck sind es vom Hostel nur f├╝nf Minuten bis dahin und meine Tasche war gepackt (Bikini hab ich eh immer an). ­čÖé

Hasifrett goes Surf-Legend

Tja, und da sa├č ich nun mit sieben 20-j├Ąhrigen und dr├╝ckte und sprang mich am Strand als Trocken├╝bung vom Board in die vermeintliche Surfstellung bevor es in die Welle ging.

Ich glaube mein Gl├╝ck war, dass ich zum einen eh sportlich und eine Wasserratte bin und zum anderen als Kind schon auf Windsurfboards rumgeturnt bin.

Hasifrett also b├Ąuchlings rausgepaddelt (Dank Dengue-R├╝ckschlag hatte ich leider recht schnell m├╝de Arme ­čÖü … oder doch das Alter?) auf die richtige Welle gewartet und los. Was ein Spa├č, wenn’s mal klappt! Zwischen den kurzen Gleitphasen Kampf gegen die Wellen, um raus zu kraulen, spektakul├Ąre Abspr├╝nge, unter der „Wellenwaschmaschine“ durch, Hose hochziehen und weiter.

Mit Sicherheit sah ich das eine oder andere Mal aus, als h├Ątte ich in die Hose gemacht, konnte mich aber auch behaupten und bin die Welle ein St├╝ck weit abgeritten.

Bruce Willi on Tour ­čÖé

Ich denke das war nicht das letzte Mal, dass ich den Wellen den Kampf angesagt oder besser die Freundschaft angeboten habe. Vaddi, ist noch Platz auf Deiner Fahne?

├ťbung macht den Surf-Meister

Vielen Dank jedenfalls an die Jungs der Black Dog Surf School Byron Bay, die unter br├╝tender Sonne stundenlang im Wasser stehen und ihre Sch├╝tzlinge durch die Wellen lavieren und zwischen anderen Surfern im Auge behalten. Wenn dann die Welle halbwegs erfolgreich abgeritten wurde, gabs ein „Hang loose“ oder den Daumen hoch zur Motivation. Und auch Korrektur versteht sich.

Fazit: Gerne wieder!

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