Riffgeschichten II

Ein sehr empfehlenswerter Ausflug der besonderen Art wurde uns Gästen vom ‚Relais Marama‘ von Enoha, einem ehemaligen Feuerwehrmann (ohne FPS 7000 🙂 ) beschert.

Er führte nämlich über das nächtliche Riff. Sehr spannend und interessant konnten wir im Schlaf erstarrte Fische, diverse wunderschön gefärbte Krabben, Schnecken, Seeigel, Seegurken und Muscheln beim Marsch durch bisweilen knietiefes Wasser entdecken (Fotos hierzu werden mir noch nachgeliefert). Unser Führer wusste eine Menge zu jedem einzelnen Tier zu erzählen.

Auch ĂĽber die berĂĽchtigte Fischvergiftung „Ciguatera“ erfuhren wir, dass man bei gefangem Fisch etwas vorsichtig sein muss. Gefährdet sind eher Raubfische, da sich das Gift* ĂĽber die Nahrungskette verbreitet und bei Pflanzen- und Korallenfressern weniger vorkommt.

Ein Tee aus den Blättern dieser Pflanze hilft beim Abbau des Gifts Ciguatoxin.

Nur die Hummer ließen trotz Neumond auf sich warten. Diese sind zw. Januar und März unter Höchststrafe geschützt und dürfen nicht gefangen werden. Dennoch hätten wir sie natürlich gerne gesehen.

Ein sehr empfehlenswerter Ausflug!

* Die Giftstoffe sind hitzebeständig, können also beim Kochen nicht zerstört werden. Schon 80 Gramm belastetes Fischfleisch können zu schweren Symptomen führen. Quelle: Wikipedia

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